Gestern hatte ich das Vergnügen einen Laptop für einen Bekannten neu aufzusetzen.
Kein Problem eigentlich, muss ja einfach ein neues XP drauf und die Sache ist gegessen (ich bin was Installationen angeht wohl etwas Linux verwöhnt gewesen…).
Das erste Problem war die fehlende Internetverbindung: ich musste mit meinem eigenen Laptop den passenden WLAN-Treiber herunterladen und dann mit USB-Stick auf den Laptop bringen (kein Thema).
Dann konnte ich ganz einfach die passenden Treiber für Chipsatz, Sound und Grafikkarte herunterladen und installieren
Außer dem Zeitaufwand war die ganze Aktion keine große Sache, aber ich frage mich ganz einfach wie solche Probleme jemand löst, der sich nicht mit der Materie befasst oder einfach keinen zweiten Rechner hat, mit dem er die Treiber herunterladen kann.
Die Antwort: er muss jemand um Hilfe bitten, der es kann oder wird einen Haufen Kohle Zahlen müssen.
Der nächste Punkt den ich gerade selbst spüren muss, hängt mit einem Produkt zusammen, das ich im Rahmen eines Projektes für die BA (jetzt duale Hochschule BW
verwenden muss.
Es geht um das Tool Easy Prof, das für das Erstellen von E-Learning Lektionen verwendet wird. Vorab muss ich sagen, das Tool ist wirklich sehr mächtig, so gut wie alles, was man für igendwelche Tests, Interaktionen mit dem Benutzer oder einfach Bereitstellen von Unterlagen braucht, ist dabei.
Nun zur Bedienung… das Erstellen von Lektionen und Fragebögen ist etwa vergleichbar mit der Maskenerstellung für Visual Basic Makros. Auch hier gilt, wenn man sich mit der Materie befasst, ist das O.K. und das einzige Problem ist der Zeitaufwand. ABER wie erklärt man einem BWL Dozenten, dass es cool wäre, wenn er jetzt auch E-Learning Lektionen anbieten würde?